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Das beste Hotel Europas

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City Plaza









Willkommen im Hotel City Plaza in Athen - einem ehemaligen Olympiahotel, das für 7 Jahre leer stand, bevor Aktivisten das Gebäude in eine selbstorganisierte Flüchtlingsunterkunft umgewandelt haben.
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450 Menschen leben auf 7 Etagen unter einem Dach. Es wird gemeinsam gekocht, geputzt, gegessen, diskutiert und Strategien für das Zusammenleben unterschiedlichster Nationen entwickelt. 

Hier kannst du ein paar Bewohner und ihre Geschichte etwas näher kennen lernen.
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Wer mehr über das City Plaza wissen möchte, kann sich auch über die offizielle Seite informieren: 
Das beste Hotel Europas

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Refugee Accommodation City Plaza

Multimedia-Reportage über Freiwillige Helfer auf Lesbos (Frühjahr 2016): 
If shoes could talk
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Rahin

"Ich bin Rahin aus Afghanistan. Ich habe für das amerikanische Militär gearbeitet. Wenn du dich in Afghanistan darauf einlässt, musst du damit rechnen, dass ziemlich schlimme Dinge mit dir passieren können."

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Rahin floh aus Afghanistan vor den Taliban. Er arbeitete für die Amerikaner als Übersetzer und wurde so - samt seiner Familie - zur Zielscheibe der Extremisten.

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Taliban entführten unter anderem seinen Bruder und drohten ihn zu töten, weil sich Rahin mit dem "Feind" eingelassen hatte. Um seine Familie zu schützen, entschied sich Rahin zu fliehen.
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"Die türkische Küstenwache wollte unser Boot zum Kentern bringen, indem sie Wellen machen. Wir versuchten ihnen zu entkommen, bevor sie einen zweiten Angriff starteten. Wir waren so kurz davor zu sinken und viele Frauen und Kinder schrien vor Angst."

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Wie viele andere Flüchtlinge muss auch Rahin die Erfahrung machen, dass weder Schmuggler noch die Küstenwachen Menschenrechte besonders ernst nehmen. Die Gruppe, mit der über das Meer geflohen ist, musste ihren Kapitän selber wählen, der sie - ohne Erfahrung - von der türkischen Küste nach Griechenland über die Ägäis bringen sollte. 

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Der Hafen von Piräus war auch für Rahin einer von vielen Zwischenstopps in Griechenland. Vor wenigen Monaten haben genau an dieser Stelle hunderte Flüchtlinge und ihre Familien gecampt in der Hoffnung mit den Fähren weiterzukommen - doch für die meisten war es die vorläufige Endstation.
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Rahins Aussicht von seinem Schlafplatz
Inzwischen lebt Rahin im City Plaza und schläft auf dem Balkon, wenn das Wetter einigermaßen gut ist, weil ihm das Zimmer mit zwei Mitbewohnern manchmal einfach zu eng ist.

Das ist seine Aussicht auf die Dächer von Athen.
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"Ich habe viele gute Dinge erwartet. Wenn du Menschlichkeit erfahren willst, hier findest du sie. Die Grenzen sind zu, niemand interessiert sich für uns, so hab ich gedacht, aber ich lag falsch. Hier sind so viele tolle Menschen, die uns jeden Tag helfen."

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Viel hatte sich Rahin für seinen Start in Europa gewünscht, aber in Griechenland wollte er auf keinen Fall bleiben. Die geschlossenen Grenzen haben ihm erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Du kannst hier im City Plaza essen, du kannst dich frei bewegen - anders als in den schlimmen Camps. Du kannst kommen und gehen wann du willst und es gibt viel zu erleben - zum Beispiel können die Kinder sogar in die Schule gehen und lernen."

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So sieht das Zimmer von Rahin und seinen zwei Mitbewohnern aus. Normalerweise würde hier noch ein drittes Bett stehen, aber Rahin zieht den Balkon vor um ein bisschen mehr "Privatsphäre" zu haben.
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"Ich war eine Zeit lang nicht positiv, eher depressiv, weil ich Angst vor meiner Zukunft hatte. Ich hab alles verloren. Mein Gehirn spielt mir Streiche und ich muss immer an die schlimmen Geschichten aus meiner Vergangenheit denken - da kommen viele Fragen hoch."

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Schlimme Gedanken quälen Rahin und er spielte sogar mit den Gedanken sich das Leben zu nehmen, weil er keinen Ausweg mehr wusste. Dann hat er sich Hilfe gesucht...

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... doch viele wollten ihm nur mit Medikamenten helfen. An die Ursache seiner psychischen Probleme wollte niemand ran - denn psychologische Hilfe für Flüchtlinge ohne Krankenversicherung ist Mangelware. Inzwischen ist Rahin in einer Gesprächstherapie, die ihn aufbaut und ihm viel mehr hilft, als dieser Medikamenten-Cocktail.
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Wie es weitergeht, weiß Rahin nicht. Er hilft im City Plaza als Übersetzer, geht mit anderen zu Behörden, wenn sie Hilfe bei Englisch und Co. brauchen. Auch er hat einen Asylantrag gestellt - bisher ohne Ergebnis.
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"Ich hoffe bald Asyl zu bekommen und wenn eine kleine Chance besteht, würde ich gerne nach Spanien gehen und einen Job zu finden. Aber für den Moment versuche ich positiv zu bleiben. Wenn ich negativ bin, ändert sich auch nix, also muss ich positiv denken, dann wird es schon klappen."

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Mohammed

Er war ein ganz normaler Teenager und Schüler mit ganz normalen Träumen - bis der Krieg nach Syrien kam. Aus den Zukunftswünschen wurde Angst und so entschied sich Mohammeds Familie ihr Heimatland zu verlassen.
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"Ich bin Mohammed aus Syrien, ich bin seit einem halben Jahr in Griechenland (Sept.2016). Mein Vater ist in Deutschland und ich hoffe auch dorthin gehen zu können."

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"Wir sind von Syrien in die Türkei geflohen, dann mit dem Boot auf die griechische Insel Lesbos. Danach waren wir einen Monat in Idomeni an der mazedonischen Grenze. Dort war es so schlimm. Inzwischen ist das Camp geräumt. Das war ein schlimmes Gefühl - du bist so nah an der Grenze und kannst doch nicht hinüber gehen."

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Mohammed und seine Familie saßen nach der Flucht im Lager Idomeni an der mazedonischen Grenze fest - zusammen mit tausenden anderen Flüchtlingen. Für viele war es eine Niederlage nach der Camp-Räumung wieder zurück nach Athen gebracht zu werden. Und dort sitzen nach wie vor viele fest, ohne Aussicht weiterreisen zu können.

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"Es ist ein guter Mix. Natürlich gibt es hin und wieder Probleme - hier leben ja auch über 400 Menschen auf relativ engem Raum, aber sonst ist es hier schon ziemlich gut."

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Mohammed war einer der ersten Gäste im City Plaza und kennt inzwischen alles und jeden ziemlich gut. Oft wird er auch als Übersetzer gebraucht für andere, die nicht so gut Englisch können.

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"In Syrien konnte ich die Schule nicht fertigmachen. Wenn ich nach Deutschland komme, will ich die Schule beenden. Hier in Athen habe ich nicht immer was zu tun, deswegen gehe ich zur Schule, auch wenn es schwierig ist."

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Im Sommer trafen die Aktivisten des City Plaza mit einigen Schulen eine Vereinbarung, dass die Kinder und Jugendlichen aus dem Hotel wieder in eine Regelschule gehen dürfen. Zwar ist der Unterricht auf griechisch, aber da gibt es wiederum Nachhilfe von freiwilligen Helfern im Plaza. 

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Mohammed lernt an den Abenden Griechisch um im Schulunterricht besser mitzukommen. Aber das fremde Alphabet ist gar nicht mal so einfach.
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"Ich würde gerne Sport studieren. Ich weiß nicht, ob das klappt, aber ich werde es versuchen!"

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Update Frühjahr 2017: Mohammed und seine Familie haben die Genehmigung bekommen zum Vater nach Deutschland zu reisen. Inzwischen leben sie in Stuttgart und hoffen sich ein neues Leben abseits des syrischen Kriegs aufbauen zu können.

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Evienia

Evienia ist eine von vielen Aktivisten, die das Projekt City Plaza ins Leben gerufen haben, und viel Zeit, Kraft und Energie darauf verwenden um den Geflüchteten ein bisschen Menschlichkeit zurückgeben zu können.
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"Das Projekt "City Plaza" begann im April 2016. Die Idee war den Flüchtlingen zu helfen, die vorher auf der Straße, bspw. rund um den Victoria-Platz gelebt haben."

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Gezeichnete Portraits der Bewohner zieren die Wände im Speisesaal, der gleichzeitig auch Versammlungsraum ist, wenn über wichtige Dinge gesprochen werden muss.

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Obdachlosigkeit - wie bspw. hier am Victoria-Platz - ist ein großes Thema unter Flüchtlingen in Griechenland. In den kleinen und größeren Parks findet man immer wieder illegale Mini-Camps mit aus alten Planen oder Müllsäcken gebastelten Zelten. Das City Plaza will ein Zeichen setzen, dass es auch anders gehen kann. 
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"Sie kochen, sie machen sauber, jeder beteiligt sich an den täglichen Arbeiten. Wir haben Ärzte, die jeden Tag vorbeikommen und andere Projekte. Wir schauen zusammen Filme und machen Ausflüge zum Beispiel zur Akropolis."

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Das City Plaza ist ein selbstorganisiertes Projekt, wo jeder Bewohner die gleichen Rechte und Pflichten hat. Es werden Pläne gemacht und jeder versucht dafür zu sorgen, dass das Zusammenleben funktioniert.

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Kinoabend: Heute steht "Das Dschungelbuch" auf dem Programm - mit arabischen Untertiteln.
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"Wir dachten ein Hotel ist die beste Lösung für unser Projekt und wir haben so viele Freiwillige aus der ganzen Welt die hier entweder für ein paar Tage oder für länger herkommen um zu helfen."

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Aus allen Teilen der Welt kommen Freiwillige, die ihre Ferien oder ihren Urlaub nutzen um an dem Projekt mitzuarbeiten. Egal ob sie eigene Ausflüge für ein paar Bewohner organisieren, Musik-Workshops oder Sportgruppen - die Bewohner des City Plaza nehmen es dankbar an und freuen sich über die Abwechslung.

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Englischkurse sind besonders wichtig - gerade für die Schüler an den griechischen Schulen, aber auch für die tägliche Kommunikation untereinander und für die vielen Behördengänge.
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"Ich denke, dass die Regierung das City Plaza nicht will, weil es sie in ein schlechtes Licht rückt. Wir sind nicht mächtig und wir haben kaum Geld, aber wir können mit wenigem Mitteln viel bewirken und das lässt die Regierung nicht gut aussehen. Wir kämpfen für unsere Rechte."

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Die Größeren achten auf die Kleinen, gerade wenn es zu Ausflügen durch die Millionenstadt Athen geht. Verantwortung zu übernehmen ist für die meisten ganz normal - wie in einer großen Familie.
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"Wir kennen uns und wir sind Freunde - wir leben zusammen, wie Brüder und Schwestern!"

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Die Kids

Von den über 400 Bewohnern des City Plaza sind etwa 185 Kinder. Was manchmal wirkt wie ein großer Abenteuerspielplatz, ist für die Kleinen doch manchmal ziemlich beengt. Die Freiwillige Helfer versuchen mit verschiedenen Aktivitäten und Ausflügen den Kindern einen möglichst "normalen" Alltag zu ermöglichen.
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Im Foyer des City Plaza wird Verstecken, Fangen, Seilhüpfen und alle möglichen weiteren Bewegungsspiele gespielt. Ruhiger wird es hier nur abends, wenn es für die Kinder heißt: Ab ins Bett!
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Beim gemeinsamen Musizieren können die Kinder einfach mal abschalten und an ganz andere Dinge denken und nicht an das, was sie in ihrem kurzen Leben schon alles erleben mussten.
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Das obere Foyer des City Plaza wird schnell vom Aufenthaltsraum zur kleinen Bühne und der Zuschauerjubel von Groß und Klein ist fast immer garantiert.
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Eine Vereinbarung mit einigen Schulen macht es möglich, dass viele Kinder in den normalen Unterricht der griechischen Schulen gehen können. Für die Kleinen sind ein Schulheft und Stifte oft ein wahrer Schatz!
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Es wird getobt, gebalgt, sich gezankt und wieder vertragen - die Nationalität spielt unter den Kindern überhaupt keine Rolle. Sie verstehen sich trotzdem, oft mit Gesten statt mit Sprache.
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Ab und zu geht es in den nahe gelegenen Park um wie die Profis eine Runde zu kicken. Wer mit wem spielt? Egal! Hauptsache immer dem Ball hinterher.
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Viele Kinder des City Plaza haben Träume, viele wissen nicht, wo sie hinkommen und wie sie leben werden. Manche haben schon Familienmitglieder verloren und drohen manchmal selbst im Chaos der Flucht verloren zu gehen. Im City Plaza versuchen Freiwillige ihnen zuzuhören, sie einfach mal in den Arm zu nehmen, wenn sie traurig sind um ihnen das Gefühl zu geben, dass sie wichtig sind.
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Das Plaza

Im Herzen Athens steht das verlassene Hotel, das in den vergangenen Jahren dem langsamen Verfall überlassen wurde. Jetzt ist dort neues Leben entstanden mit etwa 450 Bewohnern aus vielen verschiedenen Ländern.
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Jeden Tag wird gemeinsam für alle gekocht. Die Lebensmittel sind Spenden oder eben aus Spenden finanziert. Die Geflüchteten können sich selber mit einbringen und so kommen manchmal auch ganz traditionelle Gerichte aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak auf den Tisch. 
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Gemüse schälen und kleinschneiden gehört hier zum täglichen Ritual. Damit es dabei nicht langweilig wird, gibt es landestypische Musik auf die Ohren.
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Durch Spenden konnte das City Plaza einen Behandlungsraum einrichten. Ärzte aus Athen kommen ehrenamtlich im Wechsel für ein paar Stunden hierher um größere und kleinere medizinische Probleme zu behandeln.
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Die Dachterrasse ist Rückzugsort für viele, wenn der Lärmpegel des City Plaza einfach zu laut ist. Und der Blick auf die Akropolis lässt den ein oder anderen auch wieder von besseren Zeiten träumen.
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Männerefreie Zone - auf der Dachterrasse gibt es unter anderem auch Abende nur für Mädchen und Frauen. Momente, in denen sie sich über ihre ganz persönlichen Probleme austauschen, ihre Kopftücher ablegen können und ganz unter sich sind. 
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In regelmäßigen Abständen kommen Friseure vorbei um Eltern und Kinder einen kostenlosen Haarschnitt zu verpassen. Auch ein Stück Normalität, den sich die meisten Familien unter diesen Umständen nicht leisten könnten.
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Der Balkon ist für viele Familien ein ganz besonderer Ort, denn es ist ein Treffpunkt, Schlafplatz und Erweiterung des kleinen Hotelzimmers, den sie ganz nach ihren Bedürfnissen gestalten können.
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Für alle Altersklassen und Bedürfnisse werden Kurse angeboten, damit jeder die Chance hat etwas Deutsch, Englisch oder aber auch Arabisch lernen zu können.
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Gastfreundschaft wird im City Plaza besonders groß geschrieben. Man kommt ins Gespräch und schon wird man bspw. von Hamid aus Afghanistan, seiner Frau und seinen zwei Töchtern auf einen Tee eingeladen. Sprachbarrieren sind dabei völlig nebensächlich, denn Lachen ist sowieso international, da braucht man keine Sprache um einander zu verstehen.
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Mike

Mike war Physiotherapeut in Syrien. Dort hat er im Krieg alles verloren - Familienmitglieder, sein Haus, seinen Job. Ihm blieb nur die Flucht Richtung Europa.
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"Meine ganze Familie: Vier Brüder, mein Vater, meine Frau, meine beiden Söhne - alle tot. Mein Geschäft ist auch kaputt. Niemand, egal ob aus Syrien, Afghanistan, Irak oder Iran, hat überhaupt noch Geld für die Zukunft."

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Als alleinstehender Mann hat er wenig Chancen auf Unterstützung - er versucht sich von der Hoffnungslosigkeit und den vielen schlechten Gedanken nicht überwältigen zu lassen.

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Das sind die letzten Erinnerungsbilder, die Mike an seine Familie und sein altes Zuhause in Syrien hat. Sein Blackberry hütet er wie einen Schatz, denn das ist alles, was er noch hat von seiner Familie.
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"Ich hab keine Wohnung, kein Geld, kein Job - nichts. Die Griechen sind sehr nett, aber Arbeit gibt es für mich hier auch nicht. Ich komme hierher um zu helfen und beispielsweise auf die Kinder aufzupassen."

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Auch wenn Mike nicht im City Plaza wohnen kann, weil dort alles voll ist, so ist er doch oft hier um zu helfen und unter Leuten zu sein.

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Mike hofft irgendwann mal irgendwo anzukommen um Frieden und vielleicht einen Weg zu finden mit den traumatischen Erlebnissen aus Syrien umzugehen.
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